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Merkmale und technischer Support des Tintenstrahldrucks

Tintenstrahldrucker lassen sich derzeit anhand der Funktionsweise des Druckkopfes in zwei Typen unterteilen: piezoelektrische und thermische Tintenstrahltechnologie. Hinsichtlich der Materialeigenschaften der Tinte unterscheidet man zwischen Druckern, die mit wasserbasierten, festen und flüssigen Tinten arbeiten. Im Folgenden werden die einzelnen Typen genauer erläutert.
Die piezoelektrische Tintenstrahltechnologie nutzt viele kleine piezoelektrische Keramikelemente nahe der Druckkopfdüse eines Tintenstrahldruckers. Durch die gezielte Anlegung einer Spannung dehnen sich die Keramikelemente aus und ziehen sich wieder zusammen, um die Tinte aus der Düse auszustoßen und ein Muster auf dem Ausgabemedium zu erzeugen.
Die Kosten für Tintenstrahldruckköpfe mit piezoelektrischer Technologie sind relativ hoch. Um die Betriebskosten für den Anwender zu senken, sind Druckkopf und Tintenpatrone in der Regel getrennt, sodass der Druckkopf beim Tintenwechsel nicht ausgetauscht werden muss. Diese Technologie stammt von Epson, da die Druckkopfkonstruktion optimiert ist und Größe und Verteilung der Tintentropfen durch Spannungssteuerung präzise angepasst werden können. Dies ermöglicht eine hohe Druckgenauigkeit und -qualität. Die präzise Kontrolle der Tintentropfen erlaubt hochpräzises Drucken, und Epson bietet bis heute eine extrem hohe Auflösung von 1440 dpi. Allerdings hat diese Technologie auch Nachteile: Verstopft der Druckkopf während des Betriebs, ist die Reinigung oder der Austausch mit hohen Kosten und Aufwand verbunden und kann im schlimmsten Fall den gesamten Drucker unbrauchbar machen.

Aktuell werden hauptsächlich Epson-Tintenstrahldrucker mit piezoelektrischer Tintenstrahltechnologie eingesetzt.
Die thermische Tintenstrahltechnologie funktioniert, indem die Tinte durch eine feine Düse gepresst wird. Unter Einwirkung eines starken elektrischen Feldes verdampft ein Teil der Tinte im Düsenrohr und bildet eine Blase. Die überschüssige Tinte wird dann ausgestoßen und auf das Ausgabemedium gesprüht, um ein Muster oder Zeichen zu erzeugen. Daher wird dieser Tintenstrahldrucker auch als Blasendrucker bezeichnet. Die Herstellung der mit dieser Technologie gefertigten Düsen ist relativ ausgereift und kostengünstig. Da die Elektroden in der Düse jedoch ständig Elektrolyse und Korrosion ausgesetzt sind, kann dies die Lebensdauer erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund wird der Druckkopf bei dieser Technologie üblicherweise zusammen mit der Tintenpatrone gefertigt und beim Patronenwechsel gleichzeitig mit dem Druckkopf ausgetauscht. Dadurch müssen sich Anwender keine Sorgen um verstopfte Druckköpfe machen. Um die Betriebskosten zu senken, wird häufig das Befüllen der Tintenpatronen mit Tinte (Injektion) eingesetzt. Sobald der Druckkopf die Tinte aufgebraucht hat, sollte man sofort die Spezialtinte nachfüllen. Bei richtiger Vorgehensweise lassen sich so viele Verbrauchskosten sparen.
Der Nachteil der thermischen Tintenstrahltechnologie besteht darin, dass sich die Tinte während des Gebrauchs erhitzt und bei hohen Temperaturen leicht chemischen Veränderungen unterliegt. Ihre Eigenschaften sind instabil, wodurch die Farbtreue beeinträchtigt wird. Da die Tinte zudem durch Blasen versprüht wird, lassen sich Richtung und Menge der Tintenpartikel nur schwer kontrollieren, und die Ränder der Drucklinien können uneben werden, was die Druckqualität beeinträchtigt. Daher ist das Druckergebnis bei den meisten Produkten nicht so gut wie bei Produkten mit piezoelektrischer Technologie.

 

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Veröffentlichungsdatum: 22. April 2024