Die Heißblasen-Tintenstrahltechnologie wird von HP, Canon und Lexmark vertreten. Canon verwendet die Seitensprüh-Heißblasen-Tintenstrahltechnologie, während HP und Lexmark die Top-Jet-Heißblasen-Technologie einsetzen. TintenstrahltechnologieDie
A. Funktionsprinzip: Die Heißblasen-Tintenstrahltechnologie erhitzt die Düse, um Tintenblasen zu erzeugen, die anschließend auf das Druckmedium gesprüht werden. Ein elektrisches Heizelement (meist ein Widerstand) am Druckkopf erhitzt diesen innerhalb von 3 Mikrosekunden auf bis zu 300 °C. Dadurch wird die Tinte am Düsenboden aktiviert und bildet eine Blase, die die Tinte vom Heizelement isoliert und so verhindert, dass die gesamte Tinte in der Düse erhitzt wird. Nach dem Abschalten des Heizsignals kühlt die Oberfläche der erhitzten Keramik ab. Die Restwärme bewirkt jedoch, dass sich die Blasen innerhalb von 8 Mikrosekunden maximal ausdehnen. Der entstehende Druck komprimiert eine bestimmte Menge Tintentropfen, die trotz der Oberflächenspannung schnell aus der Düse ausgestoßen werden. Die auf das Papier gesprühte Tintenmenge lässt sich durch die Temperatur des Heizelements steuern, wodurch das gewünschte Druckergebnis erzielt wird. Der Prozess des Erhitzens der Tinte im gesamten Tintenstrahlkopf ist sehr schnell, vom Erhitzen über das Wachstum der Blasen bis zum Verschwinden der Blasen, sodass der gesamte Zyklus der Vorbereitung auf den nächsten Sprühvorgang nur 140 bis 200 Mikrosekunden dauert.
Veröffentlichungsdatum: 23. April 2024






